Fragen

Viele Menschen können mit unser freien Gemeindeform nicht viel anfangen und fragen nach Besonderheiten, Lehrauffassungen oder bestimmten Verhaltensweisen. Wir wollen hier die gängisten Fragen beantworten.

Falls ihre nicht dabei ist, schicken Sie uns Ihr Anliegen doch einfach über das Kontaktformular!

{slide=Was seid ihr genau und wie nennt ihr euch?}Wir sind eine dem biblischen Vorbild nach empfundene Gemeinde von gläubigen Christen.

Im staatlichen Sinne bezeichnet man uns auch oft als „Freikirche“, andere Begrifflichkeiten wie „Versammlung“ oder „Freie Gemeinde“ werden auch oft verwendet.

Es ist müßig, eine genaue Betitelung zu definieren. Im Namen „Christliche Gemeinde Krummhörn“ sind unsere Glaubensrichtung, unserer Zusammensein und unser Ort enthalten.

Genauere Infos gibt´s bei Wer wir sind.{/slide}

{slide=Was unterscheidet euch denn dann von der Landeskirche?}

Die Kirche ist in Deutschland seit Jahrhunderten fest verwurzelt und eine mächtige Institution. Auch wenn wir die gemeinsame Basis teilen, gibt es doch einige Unterschiede: So glauben wir beispielweise daran, dass man nicht durch die bloße Mitgliedschaft ewiges Leben bei Gott erfährt, sondern durch eine persönliche, bewusste Glaubensentscheidung, die einem keiner abnehmen kann.

Es gibt hier und da auch Abweichungen in speziellen Lehrauffassungen, auf die wir der Übersichtlichkeit halber aber nicht näher drauf eingehen möchten.{/slide}

{slide=Seid ihr Fundamentalisten?}

Fundamentalismus ist ein weitschweifiger Begriff, der in den letzten Jahren für die verschiedensten Gruppierungen eingesetzt wurde, sowohl in arabischen als auch in christlich-geprägten Ländern. Mit Fundamentalisten verbinden einige machetenschwingende Extremisten, andere schon religiöse Gruppierungen, die nicht dem Landesstandard entsprechen oder nicht alles und jeden tolerieren.

Unser Glaubensfundament ist allein Jesus Christus, so wie er sich selbst in der Bibel betitelt. Ein Fundament zeichnet sich beim Haus z.B. dadurch aus, dass es fest steht und nicht wankt, unabhängig von Wind und Wetter. Genauso ist Gott und sein Wort unveränderlich. Daher richten wir uns möglichst allein nach Ihm und folgen nicht unbedingt jeder neuen liberalen Welle.{/slide}

{slide=Nehmen einem die ganzen Ge- und Verbote nicht den Spaß am Leben?}

Oft werden überzeugte Christen als Spaßverderber angesehen, die nichts dürfen und denen jede Freude am Leben fehlt.

Das ist aber nicht Gottes Intention gewesen, als er die Gebote gab. Er gibt uns natürliche Grenzen, uns wie eine Art Leitplanke vor Schlimmeren bewahren. Die Freude am Leben bleibt dabei aber sicher nicht auf der Strecke, denn Gott will, dass es uns gut geht und wir an der Natur, an Ihm oder auch am Ehepartner Freude haben. Der Glaube an Jesus Christus schenkt echte Erfüllung und Freude, die im Gegensatz zu den vergänglichen und vorrübergehenden Freuden, die man im Alkohol oder Starbusiness erfahren kann, von lebenslanger Dauer sind. Die hohe Selbstmordrate bei Idolen, die scheinbar alles erreicht haben und jede Freude genießen können, sprechen eine ernste Sprache.

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{slide=Nehmt ihr die Bibel wortwörtlich?}

Sicherlich sind viele Bibelstellen symbolisch zu verstehen. So fordert uns der Herr Jesus in der Bergpredigt gewiss nicht auf, uns die Augen rauszureißen. Vielmehr hat die Stelle (Matthäus 5,29) symbolischen Charakter und zeigt uns, wie radikal wir mit Sünde und Versuchungen umgehen sollen.

Heutzutage werden allerdings ganze Passagen wie der Schöpfungsbericht als überholt angesehen, die man nicht mehr so genau nehmen müsse.

Wir glauben aber, dass die Bibel das von Gott inspirierte Wort ist und seine Worte, so unrealistisch oder unpassend sie heutzutage auch erscheinen mögen, Ewigkeitswert haben. Natürlich lässt er uns bei manchen Stellen auch ein wenig Interpretationsspielraum, die Botschaft im Großteil der Bibel ist aber deutlich und klar offenkundig. Die Schöpfung in 1. Mose 1 zählt ebenso dazu wie die Wertmaßstäbe in und vor der Ehe, auch wenn diese im Kontrast zu dem allgemeinen Zeitgeist stehen mögen.

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{slide=Warum sollte ich in eure Gemeinde kommen?}Jeder gläubige Christ sollte das Verlangen nach Gemeinschaft mit Gleichgesinnenten verspüren. Eine regelmäßige und verbindliche Möglichkeit, mit Anderen z.B. Gottesdienst zu feiern oder Nöte und Freuden zu teilen, sehen wir nur in einer Gemeinde (oder andere verwandte Ausdrücke).

Das muss nicht zwangsläufig unsere Gemeinde sein. Gott stellt jeden an seinen Platz. Üblicherweise sollte man auch die Ortsgemeinde besuchen, die sich in erreichbarer Nähe zum Wohnort befindet, um auch unter der Woche Kontakt pflegen zu können.

Falls all diese Themen für sie neu und suspekt sind, ist ein Besuch auf jeden Fall empfehlenswert, da sie im direkten Gespräch und realen Beobachtungen mehr erfahren können, als es unsere Internetseite möglich macht.{/slide}

{slide=Muss ich bei einem Besuch mit einer Gehirnwäsche rechnen?}Auf keinen Fall. Sie können die Gemeinde völlig unverbindlich besuchen und sich ungestört ein eigenes Bild machen. Ein Begrüßungsteam wird sie herzlich empfangen! Smile
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