RSS
11 Jul 2010

Es hat geregnet

Und? In China ist gerade ein Sack Reis umgefallen, würde der Ostfriese wohl entgegnen. Passiert doch beinahe täglich. Im Senegal hingegen ist Regen eine Rarität. Nach 7-8 Monaten weitesgehender Trockenheit und sengender Hitze hat sich vor kurzem eine Änderung angebahnt. Ich saß gemütlich in unserem kleinen Häuschen, als der Himmel sich plötzlich schwarz färbte und ein kräftiger Sturm den Sandkörnern das Fliegen lernte.  Diese bedrohliche Szenerie erweckte in mir Weltuntergangsstimmung, die ich, zugegeben, schon in Deutschland bei mancherlei Unwetter hatte. Aber als Familie zusammen kuscheln war nicht angesagt. Stattdessen strömten die Kinder aus ihren Klassenräumen, um den Regen aufzusaugen und zu genießen. Ich musste mich nachher darum kümmern, dass sie wieder trocken zur Schule gingen, aber das war uns der Spaß wert.

Damit war die Regenzeit offiziell eingeläutet. Doch der Name trügt: Regenzeit heißt eigentlich nur, dass es alle paar Tage mal kräftig schüttet. Nach dem ersten Regen gab es in den nächsten Tagen trotzdem nichts als schönen Sonnenschein. 

Bis zum Dienstagabend, als ich im Office-Gebäude mit meinen Eltern über meine Zukunft und die WM schwadronierte. Unser Gespräch wurde von meiner aufgeregt reinplatzenden Kollegin Ana rasch beendet: “Seb, schnell raus hier, wenn du noch trocken nach Hause kommen willst”. Draußen war wieder Orkanstärke 12 angesagt. Der Rückenwind hat mich wie Red Bull nach Hause getragen. Der zweite Regen war dann mit einem unbeschreiblichen Gewitter kombiniert, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Blitze, die Tageslicht mitten in der Nacht bringen, Donner, die das Haus vibrieren lassen und prasselnder Regen, der im Zusammenspiel mit dem Wellblechdach die entsprechende Geräuschkulisse bereitstellte…. Wir Mitarbeiter haben uns das Spektakel mit Popcorn und Heißgetränken auf der Veranda angeschaut.

Einen guten Nebeneffekt hat der Regen: Das braune Einerlei wird peu a peu grüner. Tiere aller Art kriechen wieder aus ihren Verstecken heraus. So zum Beispiel der rote Regenkäfer, den man nur einmal im Jahr nach den ersten Regenfällen zu Gesicht bekommt. Leider sind auch einige unangenehme Tierchen dabei, wie die Moskitos, die bei Dämmerung ein wildes Wettkampfstechen an meinen Beinen veranstalten.

Ein weiterer nicht ganz so guter Nebeneffekt ist die erhöhte Luftfeuchtigkeit, die einem schon bei einfachsten Spaziergängen schnell ins Schwitzen bringt.

Aber sei’s drum, mir gefällt das Wetter hier bestens: Jeden Tag kurze Hose und T-Shirt, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Die Niederschlagsmenge ist ungefähr gleich wie in Deutschland, wobei sie sich auf einen viel kleineren Zeitraum (Juni-September) konzentriert.

Durch diese Geschehnisse konnte ich auch einen kleinen Eindruck in die Bedeutung des Regens in der Bibel bekommen. Ein halbes Jahr ohne Regen ist schon eine lange Zeit. Umso dankbarer ist man da, wenn es dann doch mal “Regen zu seiner Zeit” gibt.

…so will ich euch Regen geben zu seiner Zeit, und das Land soll sein Gewächs geben und die Bäume auf dem Felde ihre Früchte bringen.
3. Mose 26:4

12 Jun 2010

Dritter Rundbrief

Der Vollständigkeit halber möchte ich den bereits verschickten Rundbrief auch noch auf dem Blog nachreichen. Keine Veränderungen gegenüber der eMail-Version.

19 Apr 2010

Gambia

Gam-Was? Wer Gambia nicht kennt, braucht sich nicht zu schämen. Es ist eine kleine bescheidene Ex-Kolonie Englands und ist wie ein Sandwich vom Senegal eingeschlossen. 5 Dorm-Helfer und 2 Lehrer haben dieses Land für eine Woche unsicher gemacht. Um da aber erst mal hinzukommen, mussten wir erstmal die Grenze überschreiten. Da wir alle seit ein paar Monaten schon illegale Einwohner sind, haben die Behördengespräche sich ganz schön hingezogen. Wir haben uns zwar für eine Aufenthaltsgenehmigung beworben, aber in Afrika dauert das seine Weile! Nach einigen Stoßgebete und lockerer Fachsimpelei über das spannende Spiel Bayern-Manchester vom Vorabend (mein Freund und Manchester-Fan Simon musste ganz schön leiden hehe) haben die Behörden dann aber doch noch einen Stempel in meinen schnieken deutschen Pass gedrückt. Dummerweise in “amtliche Vermerke” statt in Visas, aber was soll’s.

Aber Gambia war definitiv die Reisestrapazen wert! Es war der beste Urlaub meines Lebens, glaube ich. Wir haben so viele tolle und verschiedene Dinge gemacht, von denen ich einige weitergeben will. Der Einfachheit halber in Kategorien:

1.) Natur

Gambia ist total grün! Und damit spiele ich nicht auf Öko-Standards (die gibt es nach meinen Beobachtungen in ganz Afrika nicht wirklich), sondern auf all die grünen Bäume, das Gras und die exotischen Tiere an. Das liegt weniger am Regen (den gibt es nur im Sommer), sondern am Gambia-River, der sich durchs ganze Land zieht. eweisbilder von einer Amazonas-ähnlichen Flussfahrt: Bei dieser komplexen, schön angelegten und prachtvollen Natur bleibt mir nichts anderes übrig, als meinen Freund Jan aus Papa-Neuginea zu zitieren:

Über Papua mag man sagen was man will, aber die Natur ist hier wirklich wunderbar. Ob im Hochland, wo wir eigentlich beheimatet sind, oder hier unten an der Küste: selbst der hartgesottenste Atheist kann sich da einen kleinen Gedanken an einen Schöpfer wohl nicht verkneifen.

100_0798 100_0871 100_0785

2.) Ausflüge

Natürlich haben wir uns die Touri-Highlights auch nicht entgehen lassen. Wir haben zB einen Affenpark besucht, wo hunderte Äffchen ohne Zaun und Käfig von Baum zu Baum gesprungen und von uns gefüttert werden wollten. Das war echt süß, wie die ihre Händchen bewegt haben, wie die einen anschauen usw. Aber nur weil sie menschenähnlich sind, heißt das noch lange nicht, dass wir von ihnen abstammen! Wenn ein VW Passat und ein VW Phaeton ähnliche Strukturen aufweisen, dann sind sie einfach nur vom selben Designer entworfen worden und haben sich nicht von sich selbst weiterentwickelt.

DSCF2035 P1040115 P1040177

Nicht ganz so niedlich waren die Krokodile im Krokodilpool. Doch auch die durfte ich anfassen! Nun, wer mich jetzt für einen furchtlosen Held von Welt hält, der hat leider Unrecht. Die Krokodile waren zahme Loser-Krokos! Die essen den ganz Tag nur Fisch, deswegen haben die keinen Appetit auf Menschen. So konnte man sich frei herum bewegen. Besonders nett anzuschauen war die Fütterung. Kaum hatten die faulen Krokodile den Fisch gerochen, sind alle aus ihrem Mittagsschlaf aufgewacht und haben sich einen Fisch nach dem anderen reingezogen.

100_0610 100_0584 P1040264

3.) Land und Leute

Ein Privileg, was wir genießen durften, war es, Englisch mit den Leuten reden zu können, während man sich im Senegal noch mühselig mit Französisch abmühen muss. Diesen Vorteil konnte gleich in mehreren Gebieten angewendet werden:

- Auf dem Markt: Ein unheimlich großes, wuseliges Menschengemenge tummelte sich dort herum. Überall gab es Stände und Leute, die einem herbei gepfiffen haben. Weiß wird in Afrika nicht allzuoft mit reich gleichgesetzt. Zu Simon sagten sie “Oh, da kommt Geld angelaufen”. Dementsprechend hart musste dann auch verhandelt werden. Nach einer Weile haben wir es uns aber auch zum Spaß gemacht, wer am Besten verhandeln kann. Mit 80 zu 100 Dalasi für ein gefälschtes Gambia-Trikot hat Benni wohl gewonnen :(

- in Gesprächen: Die Gambier haben sich gefreut, mit “Toubabs” (Weißen) reden zu können. Das konnte man auch ein paar mal fürs Gespräche zum Glauben nutzen. Näheres erzähle ich (des Platzes halber) gerne persönlich.

100_0425  100_0420 100_0556

4.) Besuche

Unterschiedlicher hätten die drei Missionarsfamilien, die wir besucht hatten, gar nicht sein können. Die einen leben in einer Stadt und versuchen dort, Gemeindegründungsarbeit zu machen. Die zweite Familie arbeitet bei einer Klinik, die Afrikanern bezahlbare mediz. Behandlung bietet. Die letzte Familie hat ein großes Gelände aufgebaut, wo gambische Kinder leben und arbeiten können und auch ein bisschen Schulunterricht bekommen. Dazu gibt es zwei mal am Tag Gottesdienst (6 Uhr morgens und 7 Uhr abends). Die Arbeit, die da getan wurde, hat mich echt schwer beeindruckt. Und den kleinen, simplen Gottesdienst mit herzerfüllten Afrikanern werde ich so schnell auch nicht mehr vergessen.

Wir wurden auch ins Dorf geführt und durften dort in afrikanische Klassenräume schnuppern. Ebenso beeindruckend war, wie viele Leute den Pastor (also der Missionar) kannten und wie freundlich er begrüßt wurde. Ein Baum fällt in einer Wüste doch deutlich mehr auf als im Wald…

100_0721 100_0735 100_0744

Jetzt habe ich mir aber auch wieder die Finger Wund geschrieben. Muss ich für den Rundbrief wohl auch wieder machen.

Wer braucht das nicht? In unserer kühlen Ellenbogen-Gesellschaft laufen warme Worte runter wie Butter. Welche Methoden neben Schulterklopfen und Ohrenkitzelei hilfreich sein könnten, könnt ihr meinen (nicht ganz ernst gemeinten) Tipps entnehmen.

1.) Für ganz lange weggehen! Distanz: So weit wie möglich. Ja, genau: Pack deine Koffer, buch einen Flug in ein fernes Land und du kannst dich vor langen Abschiedsbriefen gar nicht mehr retten! Wenn du dir dabei noch ein kriminelles Entwicklungsland ausgesucht hast, was regelmäßig Schlagzeilen bei “amnesty international” macht, dann bekommen die Briefe noch eine tragische Nuance – es könnte ja der letzte sein!

saint_valentines_day_valentine_s_day_present_004961_2 2.) Valentinstag zelebrieren. Dieser “V-Tag” hatte mir in Deutschland nie viel bedeutet, war für mich “halt irgend so ein erfundener Liebestag, und mit Liebe naja da hab ich nicht so viel zu tun”. Doch hier am BCS wurde da ein großes Ding rausgemacht. Unter anderem wurden vorab liebevolle Karten geschrieben, um Anderen ihre Liebe auszudrücken – die brüderliche natürlich!

3.) Geburtstag in einem Internat feiern. Da hat von morgens spät mit “Happy Birthday-Singen” bis abends spät am Lagerfeuer Leute um sich. Durch die große Kinder- und Mitarbeiterschar gibt es auch jede Menge kleine Kärtchen mit aufmunternden Grüßen. Die Geschenke fallen allerdings mangels DOC-Center und Amazon etwas kleiner als gewohnt aus ;)

4.) Zu uns kommen :) Ne mal ernsthaft: Ein für mich besonderer Aspekt beim BCS ist der fröhliche Wind, der hier weht. Es wird viel Wert darauf gelegt, sich gegenseitig zu ermutigen und Kindern immer wieder Lob zukommen lassen, um so eine negative Grundstimmung zu vermeiden. Und das ist echt toll! Wenn ich mit Schweißperlen einen Kuchen zuzsammengekleistert habe, fühlt es sich gut an, wenn einem ein paar Leute “Gut gemacht!” sagen. Natürlich darf auch nicht durch zu viel Lobhudelei abheben oder sich bequem zurücklehnen, aber ein gutes Maß an Feedback räumt ein paar Unsicherheiten schon bei Seite und ermutigt dazu, weiterzumachen. Ein positiver Geist unter Christen bewahrt auch ein wenig davor, lästerliche Töne oder bösartigen Sarkasmus anzustimmen. Aber natürlich muss ich weiterhin persönlich bei der Wort- und Themenwahl aufpassen denn auch die tollste Gemeinschaft kann einem vor einem schnellen Mundwerk nicht beschützen ;)

“Keine schlechte Rede gehe aus eurem Munde, sondern was gut ist zur notwendigen Erbauung, daß es den Hörern wohltue.” (Eph. 5,24)

1 Mrz 2010

Zweiter Rundbrief

Da ich durch eine etwas zu groß geratene Infektion letzte Woche den offiziellen Befehl zum Chillen und Beinehochlegen hatte, konnte ich die Zeit nutzen, um meinen zweiten Rundbrief zu verfassen. Hier ist er:

–> Bilderversion runterladen (PDF, ca. 600 KB)

–> Textversion runterladen (PDF, ca. 350 KB)

Ich hoffe, die Abstände zwischen den kommenden Rundbriefen werden nicht ganz so groß. Aber das ist ja erstmal noch lange hin… hoho welch Widerspruch :)

15 Feb 2010

Für den Moment leben

Was für ein schwärmerischer Satz aus meinem Munde, mag vielleicht mancher jetzt denken. Aber ein Stück weit gute Lebensphilosophie steckt da schon hinter, egal ob man nun Kopf- oder Herzensmensch ist. Das habe ich in mancherlei Situation gelernt. Vor ein paar Tagen saß ich genüsslich in meiner Hängematte und wollte mir ein paar Lernverse in meinen Kopf reinklopfen. Kann man ja immer mal gut gebrauchen. Ich hatte kurze Zeit vorher (oder nachher, die Erinnerungen verblassen recht schnell) in Galater gelesen, “Lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun…” (Gal 6,10).

000_00062Währenddessen hörte ich afrikanische Stimmen. Ein paar Jungen liefen am Schulzaun herum und haben mich auch schnell in meiner Hängematte gesichtet und wild gerufen. Dann kam wieder einer dieser Momente, wo man spontan entscheiden muss. Soll ich jetzt einfach liegen bleiben und meine Siesta genießen oder kommen und Hallo sagen? Mein Gewissen trieb mich zur letzteren Wahl. Die Jungs haben sich sehr gefreut, haben das bisschen Schokolade gleich mit Kusshand aufgenommen und ließen sich auch zu einem albernen Foto hinreißen. Sie wollten dann gleich Fußball spielen, was aber leider nicht geklappt hat.

Weiterlesen »

SDC10757Wer mich kennt, weiß, dass ich kein beinharter Mann mit stählernen Muskeln und großem Atem bin. So pflegte ich in Deutschland immer bei mind. 38 Grad zu duschen, selbst im sonnigsten Sommer. Diese Gewohnheit musste ich mir leider hier schmerzlichst abgewöhnen. Unser Haus hat zwar fließend Wasser (schon ein Luxus!), aber das kommt frisch gekühlt aus der Erde. Gefühlte Temperatur: 20 Grad. Ein gewöhnlicher Duschgang fängt daher erstmal mit Tarzan-artigen Geschrei an "uh ih ist das kalt, ah… Hilfe!”. Gewöhnen tut man sich daran leider nicht, für mich gleicht das Aufdrehen des Duschhahnes jedes Mal einer Mutprobe.

P1030044Aber damit soll bald Schluss sein. Mein Dorm-Vater Richard ist ein handwerklicher Fuchs, der gerne mit  Akkuschrauber und Klappleiter durch die Schule läuft. Um Geldbeutel und Umwelt zu schonen, hat er ein paar durchdachte Solar-Systeme gebaut. Eins mit Röhren, eins mit Colaflaschen und eins mit einer Wassertonne. Diese wird bei uns als Pilotprojekt installiert. Die 250l Wasser in der Tonne sollen durch die Sonne erhitzt werden. Funktioniert auch bisher schon ganz gut, allerdings gibt es noch ein paar Lecks bei der Verbindung zu unserem Wassersystem. Wenn alles gut läuft, haben wir in einigen Tagen ökologisch-korrekte Duschgänge – aber vielleicht bin ich dann schon abgehärtet genug :)

Nebenbei noch ein wenig HIntergrundwissen: Hier an der Schule wird mangels Geld und großen Baumärkten sehr vieles aus eigener Handarbeit angefertigt. Tische, Stühle, Spielplatz-Rutsche etc. Möglich machen das nur begabte Handwerker, von denen ich schon ein bisschen was lernen konnte. Wie man platzsparend Möbel im Container lagert, welche Kniffe man beim Platten-Reparieren beachten sollte (passiert hier am laufenden Band) usw. Aber ein Mann aus Kruppstahl will trotzdem nicht aus mir werden ;)

11 Jan 2010

Zweite Sommerferien

Eigentlich hatte ich mir in den Ferien vorgenommen, ein wenig mehr zu schreiben, aber es ist eher das Gegenteil eingetreten, wie ihr unschwer erkennen konntet. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich weniger private freie Zeit hatte als gedacht. Zum Anderen spielt natürlich auch ein wenig urlauberische Gelassenheit mit rein, aber lasst mich in der folgenden Urlaubszusammenfassung beweisen, dass es mehr am ersten Punkt liegt :D .

Weiterlesen »

5 Dez 2009

Rundbrief

Heute bekommt ihr, meine treuen Blogleser, die exklusive Möglichkeit, meinen Rundbrief vorabzulesen. Okay, klingt wie ein lahmer Werbespruch, aber hat einen ganz bestimmten Sinn. Wenn ihr nämlich Korrekturen anzumerken habt, dann meldet sie mir. Wenn ein anderes Themenfeld noch abgedeckt werden sollte, so lasst es mich wissen ;) Wer hier schon etwas mitgelesen hat, dem wird das Meiste allerdings schon bekannt sein ;)

Hier könnt ihr die PDF (auf ca. 500 Kb gequetscht) lesen oder ausdrucken:

Bunte Version mit Bilderchen und Farbe (3 Seiten): Bilderversion herunterladen (jetzt sogar funktionstüchtig!)
Textversion für Sparfüchse (2 Seiten): Textversion herunterladen

Wenn ihr keine Fehler aufgespürt habt, dann betrachtet dies als die finale Version :)

27 Nov 2009

Tiere in Afrika

hundmitzunge Unsere Haustierreich in Ostfriesland war (und ist es immer noch) relativ klein, oder, genauer gesagt, nicht vorhanden. Meine Eltern und auch ich selber konnten einem deutschen Schäferhund genauso wenig abgewinnen wie einer jauligen Katze. Vor langer Zeit hatten wir mal ein paar glückliche Goldfische in unserem Teich schwimmen. Irgendwann haben die dann aber mal ins Gras bzw. in die Teichfolie gebissen. Wahrscheinlich hat Eggard nicht genug den Kescher geschwungen und sie vor den Killeralgen, die ihn jeden Tag an den Teich getrieben haben, geschützt…

Und überhaupt: Mit Tieren konnte ich nicht allzu viel anfangen. Beim Zeitungaustragen haben manche Hundehäuser mich jedes Mal zu Herzklabaster und Stoßgebeten geführt. Und wenn ich an die entblößten Herren und Frauen aus dem grünen Lager denke, die für “Tierfälle” und “Elfenbeinhorn” kämpfen, dann äh ja wird mir ganz anders.

Hier in Afrika ist das Thema Tiere auf einmal höchstinteressant! Das liegt im Wesentlichen daran, dass es hier andere Tiere gibt und man die nicht nur in arte-Tierfilmen, sondern mit den eigenen Augen bestaunen kann. Ein paar von diesen möchte ich heute mal vorstellen:

Weiterlesen »